Wir bieten an Schulen zwei Formate an: die Stärken-Schwächen-Analyse FIBIDO™ und den Workshop MEINS. Wie beide zu den Landeskonzepten Ihres Bundeslandes passen und wie sich ein Vorhaben finanzieren lässt, steht auf den jeweiligen Seiten. Was in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen jeweils gilt – und warum die Oberstufe nicht überall gleich lang ist –, steht im Ländervergleich.
Jedes Jahr dasselbe Bild: Die Prüfungen rücken näher, und die Entscheidungen für den Herbst danach sollten längst gefallen sein. Sind sie oft nicht. Viele davon brauchen einen Vorlauf, den man im Frühjahr nicht mehr aufholt.
Die Zahlen darüber stammen aus einer Befragung der Bertelsmann-Stiftung unter 1.729 jungen Menschen. Bemerkenswert daran ist nicht der einzelne Wert, sondern das Gefälle: Je höher der angestrebte Abschluss, desto schlechter fühlen sich die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten informiert.
Das ist kein Vorwurf an die Schulen – an Gymnasien wird für die Berufsorientierung erheblicher Aufwand betrieben. Es ist ein Hinweis darauf, wo er ankommt und wo nicht. Und es passt zu dem, was wir in den Jahrgängen hören.
„Schieberitis“ bei der Orientierung rächt sich
Wer seine Orientierung auf die Zeit nach dem Abitur schiebt, den holt es oftmals später umso heftiger ein. Gründe, warum es gerade nicht passt, gibt es immer. Wir kennen sie, wir verstehen sie – wir akzeptieren sie aber nicht.
Warum unsere Projekte trotzdem freiwillig bleiben, haben wir unter Warum Freiwilligkeit der Unterschied ist aufgeschrieben.
Der Trend ist seit Jahren deutlich: Nach den bildungspolitischen Vergleichsstudien ist an deutschen Schulen und in der Politik ein Handlungsbedarf erkannt worden. So haben die Kultusminister und der Wissenschaftsrat festgehalten, dass die „… Studien- und Berufswahl in der Schule auszuweiten und zu professionalisieren ist und obligatorischer Bestandteil werden muss.“
Frühzeitig beginnen
Was bedeutet das für die Praxis? Ein Auslandsjahr, eine Ausbildung, ein duales Studium – all das will rund ein Jahr vor dem Abschluss geplant sein, nicht danach. Wer im nächsten Frühjahr sein Abitur schreibt, ist also jetzt an der Reihe.
Unsere Beratungsansätze sind unterschiedlich, doch im Mittelpunkt steht immer der Schüler. Nicht die Eltern. Dabei unterstützen wir Ihre Schülerinnen und Schüler gerne – zum Wohl ihrer Eltern.
Für uns als Bildungs- und Karriereberater heißt das, an Schulen Möglichkeiten zu schaffen, die Schülern, Eltern und Lehrkräften einen Mehrwert bieten. Wir entlasten Schulen, genauer: die Lehrkräfte, damit sie sich ihrem Kerngeschäft widmen können, dem Unterricht. Eine unserer Partnerschulen ist dafür mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden.
Wenn das Budget der Schule ein Projekt nicht hergibt, heißt das nicht, dass es ausfällt: Wir sind AZAV-zertifiziert und arbeiten mit Stiftungen zusammen. Wie sich ein Vorhaben finanzieren lässt, steht unter Projektfinanzierung.