Die Frage kommt fast immer an derselben Stelle: Das Konzept überzeugt, die Koordinatorin ist dafür, die Schulleitung auch – und dann stellt sich heraus, dass für dieses Schuljahr nichts mehr da ist. Damit ist das Thema in den meisten Fällen erledigt.
Das muss es nicht sein. Seit zwanzig Jahren finanzieren wir Projekte auf Wegen, die neben dem Schul- oder Hochschulhaushalt verlaufen.
Öffentliche Mittel
Wir sind als Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung zugelassen, nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV). Diese Zulassung wird regelmäßig extern geprüft und ist die Voraussetzung dafür, öffentliche Mittel überhaupt beantragen zu dürfen.
Praktisch heißt das: Wir dürfen Maßnahmen durchführen, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Für Schulen ist das der Unterschied zwischen einem Projekt, das am Budget scheitert, und einem, das stattfindet.
Stiftungen
Stiftungen suchen Vorhaben, die zu ihrem Zweck passen, und viele finden keine. Ein Orientierungsprojekt an einer Oberstufe passt auf mehr Stiftungszwecke, als man vermutet: Bildungsgerechtigkeit, regionale Förderung, Übergang Schule–Beruf, MINT-Nachwuchs.
Wir kennen die Förderlandschaft und schreiben den Antrag. Ein Beispiel für eine Stiftung, mit der wir zusammengearbeitet haben, ist die Hans-Trappen-Stiftung.
Regionale Förderer
Der kürzeste Weg führt oft über den eigenen Ort. Zu unseren Förderern gehören bundesweit:
- Sparkassen und Volksbanken, die ihren Bildungsauftrag ernst nehmen
- Arbeitsagenturen und Jobcenter
- Service-Clubs wie Rotary, Lions und Zonta
- Unternehmen jeder Größe, die sich für Bildung in ihrer Region engagieren
Selbst Fußball-Bundesligisten haben Projekte an Schulen unterstützt.
Was wir dabei nicht tun
Wir vermitteln keine Werbefläche. Ein Förderer wird genannt, mehr nicht. Er bekommt keinen Einfluss auf Inhalte, keine Adressen und keine Gelegenheit, sich vor dem Jahrgang zu präsentieren. Das ist die Bedingung dafür, dass Schulen solche Projekte überhaupt zulassen – und dafür, dass sie wirken.
Wir treten nicht als Bittsteller auf. Gesucht wird ein Förderer für ein bestimmtes Vorhaben mit klarem Ziel, nicht eine Spende für uns.
Wie es abläuft
Welche Vorhaben sich auf diesem Weg finanzieren lassen, sehen Sie unter Schulen und Hochschulen – von der Stärken-Schwächen-Analyse bis zum Career Service.
Der erste Schritt ist immer dasselbe Gespräch: Was wollen Sie erreichen, für welchen Jahrgang, und was gibt der Haushalt her? Danach sagen wir Ihnen, welcher Weg realistisch ist. Manchmal ist die Antwort, dass keiner passt – auch das sagen wir.