Hochschulen unterhalten Partnerschaften mit Schulen, und in fast allen steckt dieselbe Schwierigkeit: Was die Hochschule anbieten kann, ist Information über sich selbst. Was die Schule braucht, ist Orientierung für ihre Jahrgänge – und zwar solche, die nicht nach Werbung aussieht.
Genau an dieser Stelle lässt sich etwas machen. Wir führen unseren Workshop MEINS an Ihren Partnerschulen durch, finanziert von Ihnen und inhaltlich unabhängig von Ihnen. Vier Stunden, die gymnasiale Oberstufe, freiwillige Teilnahme.
Warum das für eine Hochschule etwas bringt
Der Abbruch im Bachelorstudium hängt nach Einschätzung der Forschung wesentlich an einem Punkt: an der mangelnden Passung zwischen dem, was jemand mitbringt, und dem, was ein Studienbeginn verlangt. Diese Passung entsteht nicht im ersten Semester. Sie entsteht in dem Jahr, in dem jemand seine Entscheidung trifft – meist ohne dass eine Hochschule dabei vorkommt.
Wer in dieser Phase auftaucht, und zwar mit etwas Nützlichem statt mit einem Stand in der Aula, verändert zweierlei: Er ist beim Entscheiden präsent, und er bekommt Bewerber, die wissen, worauf sie sich einlassen.
Was der Workshop nicht ist
Keine Werbeveranstaltung. Wir nennen keine Hochschule als Empfehlung, auch Ihre nicht. Das ist die Bedingung dafür, dass Schulen uns hereinlassen, und es ist der Grund, warum der Workshop wirkt. Ein Vormittag, an dem Siebzehnjährige merken, dass hier jemand nichts verkaufen will, ist mehr wert als drei Hochglanzbroschüren.
Keine Eignungsdiagnostik. MEINS misst nicht und sortiert nicht. Es sorgt dafür, dass die Teilnehmenden die Frage nach ihrer Zukunft überhaupt bearbeiten können – mit einem Zeitstrahl, dem ausgerechneten Notenschnitt, einer Postkorbübung und vier exemplarisch durchgerechneten Wegen.
Keine einmalige Sache. Zwei Folgeworkshops finden online statt. Alle Bausteine werden durch Arbeitsblätter begleitet, digital oder auf Papier. Am Ende steht die Weiterleitung an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit – auch das gehört zur Unabhängigkeit.
Was Sie davon sehen
Ihr Name steht als Förderer auf den Unterlagen und wird zu Beginn genannt. Mehr nicht, und mehr wäre auch schädlich. Sie bekommen nach jedem Durchgang eine Rückmeldung darüber, welche Fragen in diesem Jahrgang aufkamen – nicht personenbezogen, sondern als Bild davon, was Studieninteressierte gerade beschäftigt. Für eine Studienberatung ist das brauchbarer als jede Umfrage.