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2025 blieben in Deutschland 54.400 Ausbildungsplätze unbesetzt. Im selben Jahr suchten 84.400 junge Menschen vergeblich einen. Das ist kein Mangel an Bewerbern und kein Mangel an Plätzen – die beiden Seiten finden einander nicht.

Wir sitzen das ganze Jahr in Schulen. Wir wissen, was dort über Arbeitgeber gesagt wird – und was nicht ankommt.

Der Ausbildungsmarkt 2025

  • 54.400 Ausbildungsplätze blieben unbesetzt – ein Fünftel weniger als im Vorjahr BIBB, Ausbildungsmarkt 2025
  • 84.400 junge Menschen suchten am 30. September noch einen Platz. Zweithöchster Wert seit 2009 BIBB, Ausbildungsmarkt 2025
  • 476.000 neue Ausbildungsverträge wurden geschlossen, 10.300 weniger als im Jahr davor BIBB, Ausbildungsmarkt 2025

Was wir dagegen tun können, steht unter Personalmarketing – es ist der Teil unserer Arbeit, der sich am schnellsten auszahlt, weil die meisten Fehler im eigenen Haus liegen.

Beide Zahlen stehen für dasselbe Jahr, und sie widersprechen sich nicht. Sie beschreiben ein Passungsproblem: Der Platz und der Mensch, der ihn ausfüllen würde, kommen nicht zusammen – weil sie voneinander nichts wissen, weil die Erwartungen auseinanderliegen, oder weil die Entscheidung längst in eine andere Richtung gefallen war, bevor jemand fragen konnte.

Wo die jungen Leute hingehen

Zum Studium jedenfalls nicht in dem Maße, das man vermuten würde. Die Zahl der Studienanfänger ist 2025 mit 491.700 nahezu unverändert geblieben. Rückläufig sind ausgerechnet die technischen Fächer: Informatik minus 2,3 Prozent, Maschinenbau minus 3,3 Prozent, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen leicht darunter.

Zugleich haben 341.700 Schülerinnen und Schüler die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben, acht Prozent weniger als im Vorjahr. Der größte Teil dieses Rückgangs geht auf einen Sondereffekt in Bayern zurück; in Nordrhein-Westfalen betrug das Minus 2,4 Prozent, in Hessen gab es sogar ein leichtes Plus.

Die Botschaft daraus ist nüchterner, als die Schlagzeilen vermuten lassen: Die Jahrgänge werden nicht schlagartig kleiner. Sie verteilen sich anders – und sie entscheiden früher, als die meisten Unternehmen ansetzen.

Was daraus folgt

Ein Unternehmen, das im Frühjahr des Abschlussjahres um Bewerber wirbt, spricht mit Jugendlichen, deren Entscheidung ein Jahr alt ist. Wer ein Jahr früher sichtbar ist, redet mit denen, die noch überlegen.

Wir bringen dabei eine Perspektive mit, die Agenturen nicht haben: Wir arbeiten das ganze Jahr mit den Jahrgängen, um die Sie werben. Wir hören, welche Arbeitgeber in der Oberstufe ein Begriff sind und welche nicht, und woran das liegt.

Daraus wird ein Personalmarketing, das nicht nur gut aussieht, sondern bei Sechzehn- bis Neunzehnjährigen ankommt.

Bleiben ist schwerer als kommen

Mitarbeiterbindung und -motivation wiegen mindestens so schwer wie die Rekrutierung. Wer einen Auszubildenden gewinnt und im zweiten Jahr verliert, hat zweimal bezahlt. Planen Sie mit uns eine Veranstaltung, die mehr ist als ein Tag außer Haus. Referenzen nennen wir gerne.

Kontakt

Wir kennen Ihre künftigen Bewerber

Bevor Sie in Anzeigen investieren, lohnt ein Gespräch darüber, was bei Sechzehn- bis Neunzehnjährigen tatsächlich ankommt. Zwanzig Minuten, unverbindlich.

Quellen

Ausbildungsmarkt: Bundesinstitut für Berufsbildung, Ausbildungsmarktbilanz 2025, Stichtag 30. September.

Studienanfänger, Studienberechtigte und Fächerverteilung: Statistisches Bundesamt, vorläufige Ergebnisse zum Wintersemester 2025/26.

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